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stereoscopic site under construction - site S3D sous construction - Stereo-3D Seiten in Arbeit - 02/2010

Baustelle in S3D click for JPS

exanova - immer wieder aus dem Neuen schöpfen!

Lange Jahre war 3D Stereoskopie eine dunkle Kunst. Zuletzt in den 50er Jahren populär ermöglicht moderne Technologie neue Sehweisen auch daheim. Nachdem viele Kinos im Jahr 2009 mit der einen oder anderen Stereoskopischen Projektion und Brillen für die Zuschauer ausgerüstet wurden, steht 2010 die Einführung der 3D-Vision in das Wohnzimmer bevor. Bereits auf der IFA 2009 zu sehen gibt es inzwischen eine Norm, die für das Kino produzierten stereoskopischen 3D Filme auch auf silberne Scheiben zu brennen damit ein blauer Strahl sie abliest, das MPEG-4 dekodiert und über HDMI 1.4 an unseren 120..240 Hertz Fernseher schickt. Mit Shutter-Brillen oder Polarisierten Gläsern gibt es 3D wie im Kino daheim!

Bernhard Kockoth - widmet sich seit 1995

dem Bau von eigenen 3D-Kameras mit weitreichender Erfahrung im Umgang mit der Stereoskopie. Bernhard hatte in den 90er Jahren hartgesottene Realist-Fans von der Qualität und Ausdrucksfähigkeit moderner stereoskopischer 3D Fotos überzeugt. Von den Fotos war es nur ein kleiner Schritt zu Videos, lange Zeit ohne richtige Ansicht denn erst 2009 brachte den Durchbruch bei der digitalen 3D Visualisierung. Mit NVIDIA 3D vision system ist auch das Digitale Personal Stereo Vision System aus den 90er Jahren zu neuem Leben erwacht. Im Stereo showcase finden Sie aktuelle und historische Aufnahmen, für die neue Technologie als JPS zum Download!

Einführung in die stereoskopische Darstellung

Für unsere Ohren ist die räumlich getreue Wiedergabe dank elektronischer Verstärkertechnik mittels Stereo-HiFi eine Selbstverständlichkeit geworden. Zwar hört das rechte Ohr auch den linken Lautsprecher, aber dank Laufzeitunterschieden kann sich unser Gehirn einen guten räumlichen Eindruck verschaffen, wie dies auch nötig war als in dunklen Wäldern gefährliche Tiere umherschleichen. Die klassische Stereotechnik verwendet zwei Lautsprecher, neuerdings ist dank digitalem Surround mit meistens 5+1 Lautsprechern ein authentisches Klangerlebnis möglich. Für unsere Augen, die ja auch in doppelter Ausführung unsere Umwelt erkunden, ist die Reproduktion der Räumlichkeit ein langer Wunsch - der mit dem hier vorgestellten Digitalen Persönlichen Stereo Vision System erfüllt wird.
Die Technik stereoskopischer Darstellung ist älter als die Fotografie und hatte Ende des 19ten Jahrhunderts mit Hilfe der neu erfundenen Photographie einen weiten Verbreitungsgrad erreicht. Nach dem ersten Weltkrieg nahm mit dem Aufkommen der Cinématographie auch das Interesse für die leblose Stereofotografie ab. Erst nach dem zweiten Weltkrieg mit der Einführung des Diafilms im Kleinbildformat gab es wieder einen Innovationsschub. In den 50er Jahren dank moderner Nachkriegsmechanik die letzte große Stereowelle, und seitdem war es ruhig um diese vorzügliche Wiedergabetechnologie geworden. Von Zeit zu Zeit gibt es Wiederbelebungsversuche in Zeitschriften mittels der Anaglyphentechnik - wer erinnert sich nicht an die rot-grünen Brillen, die so nachhaltige Kopfschmerzen bereiten?
Also führt kein Weg herum um Viewmaster und ähnliche Gucki-Instrumente? Oder Brillen, entweder mit Polarisationsgläsern und entsprechenden Projektoren, oder mit Shutterbrillen mit LCDs um auf schnellen Bildschirmen abwechselnd linke und rechte Bilder anzuschauen?

Mit der Miniaturisierung von Anzeigebildschirmen können allerdings zwei Bildschirme getrennte Bilder direkt an unsere Augen weitergeben, etwa genau so wie Kopfhörer direkt das linke und das rechte Ohr mit Audioinformation versorgen. Diese Minibildschirme werden bereits seit langem in Videokameras und nun auch in Digitalkameras eingebaut, ermöglichen brillenartige Wiedergabegeräte die wie ein Walkman der persönlichen Unterhaltung dienen werden!
Bislang wird räumliche Tiefe in Kino und Fernsehen nur über Bewegung und Schärfe dargestellt, d.h. aufwendige Kamerafahrten und selektierendes Scharfstellen auf Darsteller und Objekte vermitteln uns einen Eindruck von Räumlichkeit, wo sonst nur flache Bilder aufeinander folgen. Mit zwei Stereokameras - einer sogenannten Rig - aufgenommene Szenen enthalten dagegen schon die Rauminformation für eine wesentlich wirklichere Wiedergabe der Realität. Zusammen mit einem passenden Wiedergabegerät - Brille und Kopfhörer - kann das menschliche Gehirn mit siebzig Prozent seiner Sinneseindrücke in eine künstliche, wiedergegebene, Welt entführt werden. Im Gegensatz zur virtuellen, d.h. konstruierten 3D-Wirklichkeit ist diese aufgenommene Wirklichkeit eher mit unseren Träumen zu vergleichen. Wir erleben realitätsnahe Situationen ohne die Möglichkeit aktiv eingreifen zu können.

Kurze Geschichte der 3D-Stereoskopie

Um auf das Digitale Persönliche Stereo Vision System zurückzukommen, wie in der Einführung schon erwähnt, hat es über dieses Jahrhundert einige Versuche gegeben, uns die räumliche Wiedergabe schmackhaft zu machen.
Daß mit kopfschmerz-generierenden Verfahren kaum Geschäft zu machen ist, leuchtet ein. So finden die rot-grünen Brillen nur bei Erstanwendern, sprich Kindern, ein neugieriges Publikum. Für erfahrenen Konsumenten muss schon ein höherer Grad von Realität und/oder ein einfaches Betrachtungsverfahren gefunden werden. Die computer-generierten Bildermuster aus denen sich nach längerem Draufstarren eine räumliche Figur ergibt, hatten ihre beste Zeit Anfang der 90er Jahre. Eine Mode wie die Viewmaster und ander Kommerzialisierungsversuche.
Viewmaster zum Beispiel sind keine schlechte Idee, aber die billigen kleinen Bildchen vermitteln nur einen schlechten Eindruck von den Möglichkeiten dieser Betrachtungsart. Ich habe selbst ein auf Kleinbilddias aufbauendes Verfahren rekonstruiert mit sehr guten Ergebnissen. Einzig die Handhabung der Dias und das Halten der Visioneuse ist hinderlich. Was wäre, wenn die Dias auf kleinen Bildschirmen in einer Art Brille erschienen...

Moderne Technik macht Stereoskopie lebendig

Nehmen wir zum Beispiel ein hochaufgelöstes Kleinbild-Farbfoto, gescannt sind das 35 MegaByte. Anfang der 80er Jahre benötigten wir noch eine Festplatte so groß wie eine Waschmaschine um dieses eine Bild zu speichern. Im Jahre 2010 haben SD-Karten mit tausendfacher Kapazität die Grösse eines Geldstückes!

Dank Kodierverfahren wie MPEG-2 und vor allem MPEG-4 (auch H.264) haben wir die Möglichkeit auf einer SD-Card selbst Dreistundenfilme in sehr guter Qualität abzuspeichern. Ob es nun 180 Minuten herkömmliche Flachbilder oder 120 Minuten bewegte Stereobilder sind, normale 90 Minuten Spielfilmdauer passen auf jeden Fall in 8GB große Speichermedien. Anstelle vom schweren Fernseher daheim gibt es einen kleinen LCD Monitor oder ein brillenartiges Betrachtungsgerät. Die Technologie für das Digitale Persönliche Stereo Vision System ist verfügbar und wir haben einen Prototypen aufgebaut
BK media systems hat seit 1995 Erfahrung mit selbstkonstruierten Stereo-Foto Kameras, das 3D-Video Projekt ist die natürliche Fortsetzung und das Digitale Persönliche Stereo Vision System wird am praktischen Beispiel präsentiert. Sobald qualitativ hochwertige Stereobilder in digitaler Form vorhanden sind ist die Art der Wiedergabe nur noch eine Frage der Konvertierung. Von der Anaglyph (rot-grün) Darstellung bis Seite-an-Seite Video ist jede möglich Ausgabeform verfügbar. Im Jahre 2009 hat sich die Medienindustrie darauf geeinigt, 3D-stereoskopische Videos auf BlueRay-Disks zu vertreiben, wobei die MPEG-4 Mehrbild-Variante zur Kodierung verwendet wird.

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